Ein Tor zur Geschichte Ein Tor zur Geschichte
Internationaler Denkmaltag
Eingangsbereich des Kölner Doms, Nordrhein‑Westfalen (© ALFSnaiper/Getty Images)
Der Internationale Denkmaltag am 18. April lenkt den Blick auf historische Bauwerke und Stätten von herausragender Bedeutung. Sie bewahren kulturelles Wissen, spiegeln handwerkliche Traditionen wider und zeigen, wie Architektur, Glauben und Technik das kulturelle Erbe über Jahrhunderte geprägt haben. Das heutige Bild zeigt ein Detail des Eingangsportals des Kölner Doms, einer der bedeutendsten gotischen Kathedralen Europas und seit 1996 UNESCO‑Welterbe. Der Bau begann 1248, ruhte über Jahrhunderte und wurde erst 1880 vollendet. Reich verzierte Türflächen, plastische Reliefs und fein ausgearbeitete Ornamente verdeutlichen den hohen Anspruch mittelalterlicher Baukunst.
Mit seinen 157 Meter hohen Türmen war der Dom zeitweise das höchste Bauwerk der Welt. Der am Rhein gelegene Dom beherbergt zudem den Schrein der Heiligen Drei Könige und prägt bis heute das Stadtbild Kölns als herausragendes Zeugnis europäischer Architekturgeschichte. Spitzbögen, Maßwerk und Figurenprogramme machen die Portalarchitektur zu einem Schlüsselwerk der Hochgotik. Jährlich zieht der Dom Millionen Besucher an.