Wo Natur tief verwurzelt ist Wo Natur tief verwurzelt ist
Internationaler Tag des Waldes
Letea-Wald, Donaudelta, Rumänien (© Wild Wonders of Europe/Widstrand/Nature Picture Library)
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass jährlich rund 10 Millionen Hektar Wald abgeholzt werden.
Wälder zählen zu den verlässlichsten Verbündeten unseres Planeten. Sie speichern CO₂, stabilisieren Böden, filtern Wasser und bieten einer enormen Vielfalt an Arten Lebensraum. Auch in Deutschland prägen sie die Landschaft: Rund ein Drittel des Landes ist bewaldet – von den alten Buchenbeständen der UNESCO‑Welterbegebiete bis zu den Höhenzügen des Schwarzwalds. Doch Stürme, Dürreperioden und Schädlingsbefall zeigen, wie empfindlich diese Ökosysteme geworden sind.
Der Internationale Tag des Waldes, der heute begangen wird, erinnert weltweit daran, wie wichtig nachhaltige Forstwirtschaft und aktiver Waldschutz sind. Schulen, Gemeinden und Naturschutzorganisationen nutzen diesen Tag, um neue Bäume zu pflanzen, Forschungsergebnisse zu teilen und über den Zustand unserer Wälder aufzuklären. Gesunde Wälder stabilisieren das Klima, schützen die Biodiversität und sichern Wasser‑ und Nahrungsressourcen – lokal wie global.
Das heutige Bild des Letea‑Waldes im rumänischen Donaudelta zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Waldlandschaften sein können. Auf alten Sanddünen entstanden, bildet dieses Gebiet ein einzigartiges Ökosystem mit besonderen Standortbedingungen. Solche Orte zu bewahren bedeutet, den kommenden Generationen eine lebendige Natur zu hinterlassen.