Hüter der Wildnis Hüter der Wildnis
Tag des Artenschutzes
Afrikanisches Elefantenkalb mit Mutter im Masai‑Mara‑Nationalreservat, Kenia (© Denis-Huot/naturepl.com)
Der Tag des Artenschutzes erinnert uns daran, wie eng unser Wohlergehen mit einer intakten Natur verbunden ist. Auf dem Bild sehen wir einen Afrikanischen Elefanten mit seinem Jungtier. Elefanten verbreiten Samen, halten Landschaften im Gleichgewicht und sichern so das Überleben zahlreicher Pflanzenarten. Vor diesem Hintergrund rücken anlässlich des Aktionstages Heil‑ und Aromapflanzen in den Fokus. Weltweit werden Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge rund 50.000 bis 70.000 Arten für die traditionelle Medizin, die Kosmetik oder die Lebensmittelproduktion genutzt.
Auch in Deutschland spielen Pflanzen eine wichtige Rolle, etwa von alpinen Kräutern bis zu Wildpflanzen in Gärten und Schutzgebieten, die als Grundlage für Tees, Salben oder ätherische Öle dienen. Doch viele Arten geraten unter Druck, da Lebensräume verloren gehen und manche Pflanzen übernutzt oder illegal gehandelt werden. Artenschutz endet nicht an Landesgrenzen. Ob in Kenia oder in Europa, stabile Lebensräume, eine nachhaltige Nutzung und wissenschaftliche Forschung sind entscheidend, um die Vielfalt der Pflanzen langfristig zu bewahren.