Rotfuchs im Schneefall, Grand‑Teton‑Nationalpark, Wyoming, USA (© Radomir Jakubowski/naturepl.com)
Inmitten des dichten Schneefalls im Grand‑Teton‑Nationalpark im US‑Bundesstaat Wyoming hält ein Rotfuchs inne. Dieser flüchtige Moment der Ruhe verdeutlicht, wie souverän sich diese Art selbst in den extremen Wintern der Rocky Mountains behauptet. Südlich des Yellowstone‑Nationalparks gelegen, ist das Schutzgebiet geprägt von hochalpinen Wäldern und weiten Tälern, in denen über Monate hinweg eine geschlossene Schneedecke liegt.
Um unter diesen Bedingungen zu überleben, setzt der Fuchs auf sein dichtes Winterfell und sein außergewöhnlich feines Gehör. Selbst das leise Scharren von Nagetieren tief unter dem Schnee kann er orten. Mit gespitzten Ohren verharrt er geduldig, bis er zum präzisen Sprung ansetzt. Dieses Zusammenspiel aus biologischer Anpassung und jagdlicher Präzision macht ihn zu einem der erfolgreichsten Überlebenskünstler der Wildnis.
Während der Rotfuchs in Deutschland zunehmend als Kulturfolger in Städten anzutreffen ist, zeigt er in der rauen Gebirgslandschaft Wyomings sein ursprüngliches Gesicht. Diese bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihm, in ganz unterschiedlichen Lebensräumen weltweit zu bestehen.