Internationaler Tag des Bibers
Die orangefarbenen Schneidezähne von Bibern enthalten Eisen im Zahnschmelz. Dadurch sind ihre Nagezähne deutlich härter und widerstandsfähiger als der Zahnschmelz des Menschen.
Am 7. April feiern wir den Internationalen Tag des Bibers – ein guter Anlass, diesen fleißigen Landschaftsarchitekten näher kennenzulernen. Mit seinen kräftigen, orangefarbenen Schneidezähnen und dem breiten Schwanz formt der Biber Wasserlandschaften wie kaum ein anderes Tier. Durch das Fällen von Bäumen und den Bau von Dämmen entstehen Teiche und Feuchtgebiete, die zahlreichen Arten Lebensraum bieten.
In Deutschland war der Biber fast verschwunden. Dank konsequenter Schutzmaßnahmen erholt sich die Art jedoch eindrucksvoll. Heute finden sich wieder deutliche Spuren von ihm an der Elbe, in Bayern, Sachsen oder im Spreewald. Wo Biber leben, profitieren ganze Ökosysteme: Wasser wird länger gespeichert, die Wasserqualität verbessert sich und es entstehen neue Lebensräume.
Mit einer Körperlänge von bis zu einem Meter (ohne Schwanz) und einer Tauchzeit von rund 15 Minuten ist der Biber perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Er formt Landschaften und fördert die Artenvielfalt – ganz ohne Maschinen, nur mit Zähnen, Ästen und Instinkt.