Winterlicht über Fannette Island Winterlicht über Fannette Island
Emerald Bay und Fannette Island, Lake Tahoe, Kalifornien, USA
Lake Tahoe an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada in den USA erzählt Geschichten aus Jahrtausenden. Das Becken entstand in der Eiszeit, als tektonische Kräfte und Gletscher die Landschaft formten. Jahrtausendelang lebten hier die Washoe, die den See als Lebensraum nutzten, der ihnen je nach Jahreszeit unterschiedliche Ressourcen bot. Später kamen Goldsucher, Dampfschiffe überquerten das Wasser, und Lake Tahoe wandelte sich vom Industriezentrum zu einem beliebten Rückzugsort in den Bergen der Sierra Nevada. Die Emerald Bay, wie auf dem Bild zu sehen, ist eine der meistfotografierten Buchten des Sees. Ihr flacheres Wasser leuchtet besonders hell, und am Grund liegen historische Boote und Lastkähne, die heute zum Emerald Bay State Park gehören.
Auf Fannette Island steht das kleine Steinhaus aus den 1920er‑Jahren, das sogenannte Tea House, errichtet von der Mäzenin Lora Knight, die auch das märchenhafte Vikingsholm am Ufer erbauen ließ. Dazu gehören Legenden wie „Tahoe Tessie“, das sagenhafte Seeungeheuer, das seit Jahrzehnten die Fantasie vieler Besucher beflügelt. Wer ein ähnliches Bergseepanorama in Deutschland erleben möchte, findet es etwa am Königssee in Bayern, wo klares Wasser, steile Felswände und eine fast mystische Stille eine Atmosphäre schaffen, die an die Dramatik von Lake Tahoe erinnert.
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